1946
Am 5. Dezember erblickt der heutige Star-Tenor als jüngstes von drei
Kindern von Antonia Coll-Saigi und Josép Carreras-Solers in
Barcelona das Licht der Welt. Dem Gesang fühlt sich der kleine José
Carreras von Kindesbeinen an sehr nah. Als achtjähriger besucht er
die Musikschule und mit elf Jahren steht er bereits auf der
Opernbühne seiner Heimatstadt. Nach einem abgebrochenen
Chemiestudium widmet er sich voll und ganz der Musik. Schon mit
25 Jahren gelingt José Carreras der Sieg beim internationalen
Verdi-Gesangswettbewerb in Parma.
1971
José Carreras heiratet Mercedes Perez und wird 1972 Vater von
Alberto. Fünf Jahre später erblickt Tochter Julia das Licht der Welt.
1974
Carreras' Karriere begann, im Gegensatz zu anderen Tenorkarrieren,
sehr zeitig. Im Alter von 28 Jahren hatte der Spanier bereits in 24
verschiedenen Opernhäusern Europas und Nord Amerikas gesungen:
1974 im Wiener Opernhaus, im New York Metropolitan Opera und im
Royal Opera House London und 1975 im La Scala Mailand.
1987
Zum Höhepunkt seines Erfolgs erkrankt "Rigoletto", wie Carreras von
seinen Freunden genannt wird, an Leukämie. Seine
Überlebenschancen stehen 1:10. Ärzte aus Barcelona, Seattle und
Washington kämpften um sein Leben. Mit Erfolg, denn schon im Juli
1988 feierte der Operntenor sein Comeback.
1988
José Carreras gründet die "José Carreras International Leukemia
Foundation".
1990
Zur Fußball WM in Rom singt Carreras erstmals mit Placido
Domingo und Luciano Pavarotti. Seither gab es drei große Konzerte
mit den drei Tenören.
1992
In mehreren Interviews gestand der Star-Tenor immer wieder, dass es
ein großes Problem für ihn sei, Karriere und Familienleben zu
verbinden. 1992 wird seine Ehe schließlich geschieden und Carreras
hat bis heute nicht wieder geheiratet.
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